Sanddorn

Hippophae rhamnoides

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Die Zitrone des Nordens - Vitaminspender im Überfluss
In der tibetischen Medizin verwendet man seit 1.200 Jahren Sanddorn und auch bei uns ist er seit... mehr

In der tibetischen Medizin verwendet man seit 1.200 Jahren Sanddorn und auch bei uns ist er seit dem Mittelalter als Heilpflanze bekannt. Mit seinen dornenbewehrten rotbraunen Ästen, seinen schmalen, silbrigen Blättern und seinen leuchtend orangenen Früchten ist er zudem eine attraktive sommergrüne Zierpflanze in jedem Garten. Er kann beachtliche Wuchshöhen erreichen, wächst aber langsam und ist durch Rückschnitt auch gut zu begrenzen. Nach der Blüte im April reifen zwischen August und Dezember die orangefarbenen saftigen Beeren, die traubig direkt an den Zweigen wachsen. Die Früchte stehen gewöhnlich den ganzen Winter über am Strauch und stellen für Vögel daher in der kalten Jahreszeit eine wertvolle Nahrungsquelle dar. Wirkende Kräfte: Durch den im Vergleich zur Zitrone 10 mal höheren Vitamin C Gehalt seiner Beeren stärkt er die Abwehrkräfte und somit das Immunsystem. Zudem enthält er Vitamin B12, das ansonsten fast ausschließlich in tierischen Produkten vorkommt. Es entsteht dank einer Symbiose mit Bakterien auf der Schale der Beeren. Sirup bei Erkältungen: 1 kg frische Früchte kurz erhitzen, durch ein Sieb streichen, etwas Honig circa. 20 Minuten einrühren, bis eine dickflüssige Masse entsteht. Täglich mehrmals 1 TL einnehmen. Zum Gurgeln: 5 g Früchte mit 100 ml heißem Wasser übergießen, wenige Minuten ziehen lassen und abseihen. In der Küche: Ganze Beeren - getrocknet oder frisch - als Zutat in Joghurt, Müsli oder Quark. Die sauren Beeren können roh verzehrt oder mit Schale gepresst und verarbeitet werden.

Naturstandort
Ursprünglich gehört der aus Nepal stammende Sanddorn zu den wenigen Pflanzen, die auf Dünen gedeihen. 

Anzucht
Im Haus ist die Anzucht aus Samen das ganze Jahr über möglich. Um die Keimfähigkeit der Samen zu erhöhen, sollten sie sie zunächst für sechs Wochen in den normalen Kühlschrankbereich legen (stratifizieren) und anschließend über Nacht in raumwarmem Wasser vorquellen lassen. Streuen Sie die Samen dann auf feuchtes Anzuchtsubstrat und bedecken Sie sie nur ganz wenig mit dem Substrat. Decken Sie das Anzuchtgefäß mit Klarsichtfolie ab, die Sie mit Löchern versehen. So ist die Erde vor Austrocknung geschützt. Alle zwei bis drei Tage sollten Sie die Folie für 2 Stunden entfernen. Das beugt einer Schimmelbildung auf der Anzuchterde vor. Stellen Sie das Anzuchtgefäß an einen hellen und warmen Ort mit 20 bis 25° Celsius und halten Sie die Anzuchterde feucht, aber nicht nass. Nach zwei bis drei Wochen erscheinen dann die ersten Sämlinge.

Standort
Der Sanddorn liebt sonnige Standorte, die auch zugig sein dürfen. 

Pflege
An den Boden stellt der Sanddorn keine besonderen Ansprüche. Im Garten ist es aber durchaus sinnvoll, bei der Auspflanzung eine Rhizomsperre einzusetzen.

Winter
Jungpflanzen sollten den ersten Winter noch drinnen und hell bei einer Temperatur um 10° Celsius überwintern. Nach der Auspflanzung im kommenden Frühjahr ist kein Winterschutz mehr erforderlich.

Hersteller: SAFLAX
Artikel-Nr.: 15224-sa
Inhalt: 1 Portion Saatgut
Inhalt ausreichend für: ca. 40 Pflanzen
Keimdauer: 14 - 21 Tage
Keimtemperatur: 20 - 25 ° C
Gut für Nützlinge: ja
Lebensdauer: mehrjährig / Staude
J F M A M J J A S O N D
Aussaat unter Glas / im Haus
Blütezeit
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