Hirtentäschel

Capsella bursa-pastoris

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Seit dem Mittelalter in der Klostermedizin bekannt und bewährt
Die ein- bis zweijährige Staude wird 10 bis 50 Zentimeter hoch und zeigt ihre hübschen weißen... mehr

Die ein- bis zweijährige Staude wird 10 bis 50 Zentimeter hoch und zeigt ihre hübschen weißen Blüten von März bis November. Die Klostermedizin schätzt sie bereits seit dem Mittelalter als blutstillend. Die Pflanze ist Vielen leider eher als Unkraut bekannt und als Heilkraut fast in Vergessenheit geraten. Der schwedische Naturforscher Carl von Linné gab ihm seinen botanischen Namen aufgrund der eigentümlichen Form der Samenkapseln, die an die typische Taschenform der Hirten erinnert: Capsella bedeutet Kapsel, bursa die Tasche und pastoris ist der Hirte. Die genaue Herkunft des Hirtentäschels ist nicht bekannt. Es stammt vermutlich aus den Ländern Westasiens und Südeuropas. Heute ist die Pflanze weltweit verbreitet. Hirtentäschel säen Sie am besten im Frühling aus. Das Kraut ist ein Lichtkeimer. Daher sollten Sie die kleinen Samen nur leicht auf die feuchte Erde andrücken. Achten Sie auf eine gleichmäßige Wasserversorgung des Substrats während der Keimphase. Geieignet ist jeder sonnige bis maximal halbschattige Platz Hirtentäschel bedarf keiner besonderen Pflege. Ernte: Am besten ernten Sie die ganze Pflanze mitsamt ihrer Wurzel. Entfernen Sie anhaftende Erde und hängen Sie das Bündel entweder kopfüber an einem gut belüfteten Platz auf oder trocknen Sie es im Backofen bei maximal 35 Grad Celsius und leicht geöffneter Backofentür. Säen Sie im Folgejahr am besten neu aus.

Standort:
sonnig bis maximal halbschattig

Aussaat:
Im Frühling

In der Küche:
Wirkende Kräfte: Das getrocknete Kraut sollte zeitnah nach der Ernte und der Trocknung verwendet werden, da es bereits nach drei Monaten den größten Teil seiner heilsamen Inhaltsstoffe verliert. Tee: Übergießen Sie zwei Teelöffel des getrockneten Krauts mit 250 ml kochendem Wasser und lassen Sie den Sud zehn Minuten ziehen. Danach können Sie ihn abseihen. Er wird gerne in Form eines mit Tee getränkten Tampons bei Nasenbluten eingesetzt und abgekühlt soll er gut für Mundspülungen bei Entzündungen im Mund- und Rachnraum geeignet sein. In der Küche: Hirtentäschel ist ein Kraftpaket an Mineralstoffen und Vitaminen Trotzdem kommt ihm im kulinarischen Bereich leider keine großartige Bedeutung zu. Früher wurde die Pflanze allerdings als Ersatz für Senfsaat geschätzt. Seine Senföle brachten ihm dann auch das Synonym Bauernsenf ein. Die Blattrosetten des Hirtentäschel ergeben gemischt mit etwa der gleichen Menge Feldsalat und kleingeschnittenen, gekochten Eiern einen würzigen Sommersalat. Großzügig kleingeschnittenes Hirtentäschelkraut kann auch vorzüglich in Gemüseaufläufe gemischt werden.

Hersteller: SAFLAX
Artikel-Nr.: 15229-sa
Inhalt ausreichend für: ca. 1000 Pflanzen
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