Gänsefingerkraut

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Gutes nicht nur für Gänse - Hilfreich und dazu auch noch lecker.
Noch heute kennt jeder Bauer das Gänsefingerkraut, denn es galt lange Zeit als Notfallmittel... mehr

Noch heute kennt jeder Bauer das Gänsefingerkraut, denn es galt lange Zeit als Notfallmittel bei allen Verletzungen der Haustiere und Menschen. Die krautige, kleine, mehrjährige Staude wächst von 5 bis 15 Zentimeter Höhe und bildet ein verdicktes, kurzes Rhizom, aus dem sich die am Boden kriechenden, sehr dünnen Pflanzenstängel entwickeln. Von Mai bis September zeigen sich die goldgelben Blüten. Fast vergessen ist die Tadition, die Wurzeln des Gänsefingerkrautes am Johannistag vor Sonnenaufgang auszugraben. Daraus wurde dann ein Amulett hergestellt, mit dessen Hilfe der Träger die Liebe anderer Menschen erringen konnte. Der Naturstandort sind die nährstoffreichen Böden der nördlichen Hemisphäre. Man findet sie vorwiegend auf grasbewachsenen Flächen sowie an Bächen und Teichen. Das Gänsefingerkraut kann im Frühjahr oder Herbst ohne besondere Maßnahmen ausgesät werden. Anzucht im Topf: Wählen Sie direkt einen großen Topf, damit sich die Wurzeln gut ausbreiten können. Die Anzucht sollte an einem schattigen Standort auf Balkon oder Terrasse erfolgen. Anzucht im Freiland: Wenn Sie im Frühjahr bereits erste Stengel ernten möchten, sollten Sie die Aussaat spätestens im vorherigen Herbst ausführen. Achten Sie auf einen schattigen Standort mit durchlässigem Boden, bedecken Sie die Samen mit einer etwa 0,5 Zentimeter dicken Erdschicht und achten Sie auf eine gleichmäßige Wasserversorgung des Substrats während der Keimphase. Wählen Sie einen sonnigen Standort auf dem Balkon oder im Garten. Gänsefingerkraut bedarf keiner besonderen Pflege. Ernte: Lassen Sie beim Sammeln stets eine ausreichend große Zahl an Stengeln stehen. Binden Sie abgeschnittenen Stengel zu einem Bündel zusammen. Die Trocknung erfolgt dann entweder als Bündel kopfüber aufgehängt an einem gut belüfteten Platz oder mit abgezupften Blättern im Backofen bei maximal 35 Grad Celsius und leicht geöffneter Backofentür. Das Gänsefingerkraut ist winterfest und überwintert im Boden.

Standort:
sonnig

Aussaat:
Im Frühjahr oder Herbst

In der Küche:
Wirkende Kräfte: Tee: Übergießen Sie zwei Teelöffel des getrockneten Krauts mit 250 ml kochendem Wasser und lassen Sie den Sud zehn Minuten ziehen. Danach können Sie ihn abseihen. Der Tee wird allgemein empfohlen als Magenmittel bei krampfartigen Bauchschmerzen und soll sich zum Spülen bei Entzündungen im Mund- und Rachenraum eignen. Umschläge: In Gänsefingertee getränkte Baumwolltücher sollen als Umschläge die Wundheilung beschleunigen.In der Küche: In der Küche findet man Gänsefingerkraut eher selten, obwohl seine Blätter hervorragend in Salate, Suppen oder Getreidebratlinge passen. Selbst die Wurzel kann als Gemüse zubereitet werden.

Hersteller: SAFLAX
Artikel-Nr.: 15228-sa
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