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Frauenmantel
Der mehrjährige Frauenmantels ist eine wichtige Pflanze in jedem Heilpflanzengarten. Schon die Germanen schätzten das Kraut und widmeten es Frigga, der Göttin der Natur und Fruchtbarkeit. Sein Name weist auf die großen, mantelförmigen Blätter hin. Von Mai bis August zeigt die Pflanze einen reichhaltigen, wenn auch etwas unscheinbaren gelblichen Blütenstand. Wirkende Kräfte: Arzneilich verwendet werden die zur Blütezeit von Mai bis August gesammelten oberirdischen Pflanzenteile. Die Pflanzen sind reich an Gerbstoffen und zu den wichtigsten Effekten gehören ihre antioxidativen und entzündungshemmenden Wirkungen. Dank dieser Effekte kann das Kraut bei leichten Magen-Darm- und bei Zyklusbeschwerden helfen. Beliebt ist dann ein Frauenmanteltee, für den man 3 Teelöffel des getrockneten Krautes mit einer Tasse siedend heißem Wasser überbrüht. Nachdem man den Tee 10 Minuten lang hat ziehen lassen, gießt man das Kraut ab und trinkt über den Tag verteilt 3 Tassen warm in kleinen Schlucken. Der leicht bittere, aber dennoch angenehme Geschmack frischer Blätter macht das Kraut übrigens auch zu einem pikanten Begleiter in Wildkräutersalaten oder Wildkräutersuppen. NaturstandortDie Alchemilla ist fast ausschließlich in der Alten Welt der Nordhalbkugel verbreitet und wächst vor allem in Gebirgen an Bachufern, auf feuchten Wiesen, an Böschungen und auf montanen bis alpinen Weiden. AnzuchtDie Samen sind Frost- und Lichtkeimer. Im Garten kann die Aussaat daher bereits zwischen Oktober und Januar beginnen. Am besten streuen Sie die Samen auf Erde in einer Schale, drücken sie nur etwas an und stellen die Schale an einen geschützten, aber hellen Platz. Achten Sie darauf, dass die Erde nicht austrocknet, aber vermeiden Sie Staunässe. Decken Sie das Anzuchtgefäß am besten mit Klarsichtfolie ab, die Sie mit Löchern versehen. So ist die Erde vor Austrocknung geschützt. Alle zwei bis drei Tage sollten Sie die Folie für 2 Stunden entfernen. Das beugt einer Schimmelbildung auf der Anzuchterde vor. Im Frühjahr können die kleinen Samlinge dann an den gewünschten Ort im Garten im Abstand von circa 20 Zentimetern pikiert (umgetopft) werden. Bei einer Anzucht im Haus sollten Sie die Samen zunächst einige Tage im Kühlschrank aufbewahren, um sie zur Keimung anzuregen. StandortFrauenmantel liebt volle Sonne, wächst aber auch in schattigen Bereichen. PflegeDer Boden sollte humusreich und eher feucht sein. Wenn Sie die Pflanze nach der Blüte nicht zurückschneiden, sät sich der Frauenmantel von selbst aus. Auch durch Teilung älterer Wurzelstöcke im Frühjahr ist eine Vermehrung möglich. Zur Blütezeit können sowohl die Blätter als auch Blüten geerntet werden, wobei die Blätter gut als Wintervorrat getrocknet werden können. Schneiden Sie Ihre Pflanze nach der Blüte im August kräftig zurück. WinterFrauenmantel ist winterhart.

3,95 €*
BIO Siegel
Schafgarbe
Bekannte Heilpflanze, die ab dem zweiten Jahr blüht. Einzeln oder in kleinen Büscheln pikieren. Nicht zu eng setzen, Pflanzen dehnen sich rasch aus. Biodynamische Präparatepflanze.

3,49 €*
Echte Arnica
Die volkstümlich auch Engelkraut, Färberblume oder Johannisblume genannte Arnika ist eine aromatisch duftende, sommergrüne, ausdauernde krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen von 20 bis 60 Zentimetern. Die stark aromatisch duftende Staude mit ihren etwas zerzaust aussehenden leuchtend dottergelben Röhrenblüten ist pflegeleicht und verschönert Ihren Garten von Mai bis August. Arnika steht unter Naturschutz und wächst auf kargen, nährstoffarmen Böden in den bergigen Regionen Europas von den Pyrenäen bis nach Südskandinavien.AnzuchtIm Haus ist die Anzucht aus Samen das ganze Jahr über möglich. Drücken Sie das leichte Saatgut nur wenig auf feuchte, ungedüngte Anzucht- oder Kräutererde und bedecken Sie es nur leicht mit dem Erdsubstrat. Decken Sie das Anzuchtgefäß mit Klarsichtfolie ab, die Sie mit Löchern versehen. So ist die Erde vor Austrocknung geschützt. Alle zwei bis drei Tage sollten Sie die Folie für 2 Stunden entfernen. Das beugt einer Schimmelbildung auf der Anzuchterde vor. Stellen Sie das Anzuchtgefäß hell und warm bei 20 bis 25° Celsius. Halten Sie die Erdoberfläche feucht (z.B. mit einem Wassersprüher), aber nicht nass. Abhängig von der Anzuchttemperatur erscheinen die ersten Sämlinge nach zwei bis vier Wochen. Im späten Frühling werden die Sämlinge dann im Abstand von etwa 20 cm im Garten ausgepflanzt.PflegeAb dem dritten Jahren kann man die Blüten selbst gezogener Arnicapflanzen ab Juli ernten und schonend trocknen. Man breitet die Blüten dazu im luftigen Schatten (keine Sonne) aus und wendet sie häufig. Nach der Blüte können die Pflanzen durch Teilung auch leicht weiter vermehrt werden.StandortArnica liebt volle Sonne und einen nährstoffarmem, kalkfreien, feuchten Boden ohne Staunässe.Im WinterArnica ist winterhart. Ein besonderer Schutz ist nicht notwendig.In der KücheWirkende Kräfte: Im Gegensatz zu anderen Heilpflanzen war Arnica in der Antike noch nicht bekannt und wird erst bei Hildegard von Bingen erstmals erwähnt. Es gilt in der Homöopathie als das wichtigste Mittel bei Schock durch Verletzungen oder Unfällen, soll aber auch bei Zahnschmerzen und Zahnfleischproblemen helfen. Eine innere Einnahme (außer als homöpathisch verdünntes Mittel) wird nicht empfohlen (Vergiftungsgefahr). Äußerliche Anwendungen von Tinkturen nach einem vorherigen Test auf mögliche allergische Reaktionen sind aber durchaus gebräuchlich. Dazu übergießt man Arnikablüten mit Weingeist und lässt die Mischung verschlossen für 2 bis 6 Wochen ziehen. Alternativ übergießt man ein bis zwei Teelöffel getrocknete Blüten mit einer Tasse kochendem Wasser, lässt es zehn Minuten ziehen und seiht es anschließend ab. Diesen “Tee” verwendet man lauwarm zum Gurgeln oder für Umschläge. Achtung! Nicht trinken!

3,95 €*
Echtes Mädesüß
Das Echte Mädesüß erreicht Wuchshöhen zwischen 50 und 150 Zentimetern. Die Laubblätter sind dunkelgrün gefiedert und stark geadert sowie an der Unterseite weiß beflaumt. Die Blüte reicht von Juni bis September. Auffällig sind die etwa 20 Zentimeter großen, trichterrispigen Blütenstände, die viele cremeweiße Einzelblüten enthalten und schubweise aufblühen. Sie verströmen einen an Mandeln und Honig erinnernden Duft. Der Name entstammt vermutlich der Verwendung ihrer Blüten zum Aromatisieren von Met (Honigwein) oder geht auf ihren süßen Duft nach der Ernte - die sogenannte Mahdsüße - zurück. Die Staude zählte übrigens zu den heiligsten Pflanzen der Kelten. Auch für die traditionellen Naturheilkunde spielt sie eine große Rolle, da sie eine Art pflanzliches Aspirin darstellt. Wirkende Kräfte: Äußerlich sollen Fußbäder und Kompressen aus einem starken Teeauszug bei geschwollenen Beinen oder Füßen wirkungsvoll sein. Bei Erkältungskrankheiten und Problemen im Magen-Darm-Trakt, bei Rheuma und Gicht kann ein Teeaufguss lindernd wirken. Tee: Übergießen Sie ein bis zwei Teelöffel Kraut oder Blüten mit 250 ml kochendem Wasser und lassen Sie den Sud vor dem Abseihen 10 Minuten ziehen. In der Küche: Die Wurzel und die Triebe gelten als essbar und können wie Gemüse zubereitet werden. Alle Pflanzenteile, aber insbesondere die Blüten, eignen sich zum Aromatisieren von Süß- und Fruchtspeisen sowie Getränken. In der deutschen Küche findet Mädesüß im Gegensatz zur französische Küche und der der belgischen Wallonie leider eher selten Verwendung. Echtes Mädesüß findet man in großen Teilen Europas mit Ausnahme des südlichen Mittelmeerraumes.AnzuchtEchtes Mädesüß kann im Frühjahr bei 10 bis 13 Grad Celsius ausgesät oder vorgezogene Pflanzen im Frühjahr in den Boden gesetzt werden. Jungpflanzen sollten Sie mit einem Abstand von etwa 40 Zentimetern ins Beet setzen, da die Pflanze recht ausufernd wächst.PflegeIm Herbst oder im folgenden Frühjahr sollten Sie abgeblühte Stängel zurückschneiden. Düngergaben sind unnötig. Ernte: Schneiden und bündeln Sie die oberen Teile der Pflanze, wenn sie voll erblüht ist. Danach wird das Bündel zum Trocknen an einen halbschattigen Ort gehängt. Breiten Sie ein Tuch oder Papier darunter aus, um abgefallene Blüten aufzufangen. Die Lagerung kann dann gut in Gläsern an einem kühlen und dunklen Platz erfolgen.StandortDas Echte Mädesüß gedeiht auf sonnigen und halbschattigen Plätzen. Der Boden sollte feucht bis nass und nährstoffreich sein. Ufer- und Teichränder sind idealIm WinterEchtes Mädesüß ist winterhart.

3,95 €*
Alte Sorte
BIO Siegel
Löffelkraut
Schon bei den Wikingern war das Löffelkraut als Vitamin C-Quelle für den Winter bekannt. Die Ernte der dunkelgrünen Blätter erfolgt vom Sommer bis zum Frühjahr. Sie werden als Gewürz zu Salaten und gekochten Speisen genutzt. Der Geschmack erinnert an Meerrettich und Senf. Löffelkraut wird 25 - 50 cm hoch und überwintert, wenn es bereits im Herbst gesät wurde. Aussaat März-Juni oder August - September. Saattiefe: ca. 0,5 - 1 cm.In der Anzuchtphase unkrautfrei halten und bei Trockenheit bewässern, da die Blätter sonst sehr bitter werden.

2,95 €*
Wegwarte
Die mehrjährige Wegwarte ist eine wilde Verwandte des Chicorée-Salates. Sie blüht blau, seltener weiß im Sommer von Juli bis September. Die Blüten öffnen sich in den Vormittagsstunden, folgen der Sonne und schließen sich am frühen Nachmittag wieder. Die Wegwarte ist eine sehr alte Heilpflanze zur Magenstärkung. Erste Aufzeichnungen fand man auf ägyptischen Papyrusrollen. Aus ihrer Wurzel wird auch der bekannte Muckefuck (französisch Mocca faux = falscher Kaffee) gewonnen. Wirkende Kräfte: Tees aus den Bestandteilen der Wegwarte werden gerne bei Reizmagen und Appetitlosigkeit empfohlen. Tee: Übergießen Sie 2 g getrocknete Wegwartenblätter mit Wurzeln mit 150 ml kochendem Wasser und gießen Sie den Tee nach 10 Minuten durch ein Sieb. Bei Appetitlosigkeit sollte man eine Tasse eine halbe Stunde vor der Mahlzeit, bei Verdauungsbeschwerden nach der Mahlzeit trinken. Teemischung: 2 TL Wegwarte, 2 TL Löwenzahn und 1 TL Pfefferminz mit 500 ml heißem Wasser übergießen und 3 Minuten ziehen lassen. In der Küche: Die Blätter sind roh ein herber Bestandteil für Wildkräutersalate und im gekochten Zustand eignen sie sich für Suppen und Gemüsebeilagen. Radicchio und Chicorée sind nur Zuchtformen der Wegwarte. Muckefuck: Schneiden Sie die Wurzel in kleine Stücke und trocknen Sie sie im Backofen auf mittlerer Hitze. Rösten Sie die kleinen Stücke anschliessend langsam und ohne Fettzugabe in einer Pfanne. Jetzt können Sie die gerösteten Wurzelstücke mahlen und das Pulver anschließend wie Bohnenkaffee aufbrühen. NaturstandortDie Wegwarte ist in Europa und Westasien heimisch.  AnzuchtDie Anzucht im Haus ist das ganze Jahr über möglich. Setzen Sie das feine Saatgut ein bis zwei Zentimeter tief in feuchte Kräuter- oder Anzuchterde. Decken Sie das Anzuchtgefäß mit Klarsichtfolie ab, die Sie mit Löchern versehen. So ist die Erde vor Austrocknung geschützt. Alle zwei bis drei Tage sollten Sie die Folie für 2 Stunden entfernen. Das beugt einer Schimmelbildung auf der Anzuchterde vor. Stellen Sie das Anzuchtgefäß hell und warm bei 20 bis 25° Celsius. Halten Sie die Erdoberfläche feucht (z.B. mit einem Wassersprüher), aber nicht nass. Ab Mai kann auch eine Aussaat im Freiland erfolgen. StandortDie Wegwarte liebt warme, vollsonnige Standorte mit einem eher trockenen, nährstoffreichen Boden. PflegeDie Wegwarte bildet eine tiefreichende Pfahlwurzel. Bei Kübelhaltung sollten Sie daher einen möglichst tiefen Topf wählen. Die Ernte beginnt im Juli und reicht bis in den Oktober. Blätter sollten Sie vor der Blüte sammeln. Die Wurzeln hingegen werden während der Ruhephase der Pflanze einfach aus dem Boden gezogen, anschließend gewaschen und in Stücke geschnitten. Sie können dann in der Sonne oder im Backofen bei mittlerer Hitze getrocknet und danach lichtgeschützt und trocken aufbewahrt werden. WinterDie Wegwarte ist winterhart und benötigt keinen besonderen Schutz.

3,95 €*

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